Pressestimmen

Eine Ahnung davon, wie kurzweilig und bereichernd solche Gesellschaften seinerzeit waren und welch gebildete und begabte Persönlichkeiten die Salonnières waren, gab das Ensemble Tityre den Schlosskonzertbesuchern in einer überaus gelungenen Liaison aus Texten und Kammermusik – aus Feinste dargeboten von Bettina Pfeiffer, Annette Hermeling und Arne Grützmacher. Dabei hingen die Zuhörer Katja Geist geradezu an den Lippen, als diese lustvoll und mit Verve Passagen aus Briefen von Rahel Varnhagen, Felix Mendelssohn und Fanny Hensel zitierte.
(zu „Ich liebe unendlich Gesellschaft“, Schloss Rethmar, Mai 2016)

Erwähnen muss man hier die gelungene Zusammenstellung von Text und Musik. Sie bot nicht nur eine simple Reihung, sondern eine hervorragend durchdachte Komposition beider Ausdrucksformen, die das Auditorium – von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt – mitnahm. …Die Musizierenden Annette Hermeling, Katharina Apel-Scholl und Bettina Pfeiffer bildeten eine perfekte Einheit. Sie waren jede für sich, aber auch in ihrer Gesamtheit jederzeit gleichwertig Mitgestaltende.
(zu „Herztöne“, Beckum, April 2014)

Die zahlreichen Kinder im Publikum waren begeistert von den lebhaften Erzählungen von Pippi & Co. Auch ein Ratespiel, in dem die Jungen und Mädchen eines von drei Musikstücken dem Komponisten Mozart zuordnen sollten, kam super an. Die Kinder errieten alle Musikstücke auf Anhieb richtig und waren auch beim Miterzählen der Geschichten von Ronja Räubertochter, Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga unschlagbar und mit großer Begeisterung bei der Sache. Eine tolle Veranstaltung, für die es viel Beifall gab.
(zu „Sei frech und wild und wunderbar“, Nottuln, Januar 2014)

Flötistin Annette Hermeling, die Pianistin Bettina Pfeiffer und die Oboistin Katharina Apel-Scholl zeigten sich als erstklassiges Trio, das Sonaten von Poulenc, ein Trio von Damase oder eine Suite von Strawinskij leicht, sicher und gefühlvoll intonierte.
(zu: „Coco Chanel“, Niebüll, September 2013)

Die Auswahl von Kompositionen (…) aus dem Jahrhundert der Autorin spiegelte auf sinnliche Weise Melancholie, bitter-kühle Sprache und knorrigen Humor. Die Klänge legten, dank der Virtuosität von Annette Hermeling, Katharina Apel-Scholl und Bettina Pfeiffer, viel Gefühl hinein.
(zu „Astrid Lindgren“, Celle, November 2011)

Das Schöne dabei: Geist geht nie mit moralinsaurem Duktus vor, sondern horcht in das Seelenleben der Komponistinnen hinein. Und Annette Hermeling, Katharina Apel-Scholl und Bettina Pfeiffer spielen mit viel Sinn für die barocken, ausschweifenden Melodiebögen von Anna Bon, für die temperamentvolle Dynamik von Francine Aubin und die melancholisch-sehnsuchtsvolle Stimmung in Fanny Hensels „Lied ohne Worte“.
(Anzeiger für Lehrte und Sehnde, zu „Weibermusik“, August 2011)

Querflötistin Annette Hermeling und Oboistin Judith Lehrig-Stampa malen variantenreich im Ton bezaubernde Klangbilder in die Kirche, wobei Bettina Pfeiffer für eine ebenso frische wie solide Grundierung mit ihrem Klavierspiel sorgt. Besonders im Vortrag des Stückes von Emil Kronke über „Zwei Schmetterlinge“ bekommen alle drei Musikerinnen Gelegenheit, ihre Virtuosität zu zeigen.
(zu „Herztöne“, Hochheim, Februar 2010)

Entdeckerfreude zeichnet Annette Hermeling, Bettina Pfeiffer und Judith Lehrig-Stampa aus. … Romanze und Humoreske vom Dänen Carl Nielsen blies Judith Lehrig-Stampa mit warmem, dunkel gefärbtem, sehr angenehmem Oboenton. … Munteres, wie das Trio von Kuhlau, und Ungewöhnliches wie die spätromantisch inspirierte Oboensonate vom 69jährigen Trygve Madsen fügten sich mit den Texten und schönen Übergängen zu einem geschlossenen Programm.
(DOLO zu „Hans Christian Andersen – Ein Menschentraum“, Januar 2010)

Mit ausgereifter Schauspielkunst, eindrucksvoller Rezitation und meisterlichem Musizieren verwöhnten die vier Frauen, wiesen in einem wahren Feuerwerk den Gefühlen Liebe, Herz und Schmerz ein betörend sinnliches Ambiente zu. … Mit Leidenschaft und großer künstlerischer Ausgestaltung sprach sich Katja Geist durch die Welten von Ringelnatz, Rückert und Jandl. Die Künstlerin ließ auch als versierte Sängerin ihren Gefühlen freien Lauf, hatte einen großen Anteil an dem fulminanten Programm. Am Flügel wurde sie von der Pianistin Bettina Pfeiffer begleitet, die mit feinem Anschlag und versierter Technik als Begleiterin sicherlich genauso professionell agierte. Die Flötistin Annette Hermeling und Oboistin Judith Lehrig-Stampa … verwöhnten die Ohren mit ihrem nuancierten Spiel.
(Emsdettener Volkszeitung zu „Herztöne“, Januar 2009)

Das Ensemble löste an diesem Abend vor fast vollem Saal sein Versprechen ein, den Dialog zwischen gesprochenem Wort und Musik lebendig zu gestalten, ohne dass ein Genre das andere dominiert. Text und Musikstücke nahmen aufeinander Bezug, ohne in irgendeiner Form an Selbständigkeit einzubüßen.
(Dürener Zeitung zu „Hans Christian Andersen – Ein Menschentraum“, April 2009)

Das Spektrum, das die Damen boten, war so vielseitig wie die Anlässe, bei denen es zum Herzklopfen kommen kann. …Das Thema „Herztöne“ war als Spur immer gegenwärtig, ob beim zauberhaften Querflötenspiel, der stimmigen Klavierbegleitung oder der Stimmgewalt der Sprecherin und Sängerin.
(Schwarzwälder Bote, März 2008, zu „Herztöne“)

Wie im Flug verging der Abend mit „Tityre“, die schon vor zwei Jahren mit ihrer „Weibermusik“ glänzten. Katja Geist als schonungslos offene und frech-herzerfrischende Lindgren überzeugte. Den musukalischen Spannungsbogen lieferten die drei weiteren Künstlerinnen, die immer wieder begeisterten Applaus erhielten.
(Soester Anzeiger,November 2007, zu „Astrid Lindgren“)

Die glänzend und mit rezitatorischem Gespür vorgetragenen literarischen Kostbarkeiten wurden durch passend ausgewählte Musikstücke vertieft.
(Bersenbrücker Kreisblatt zu „Herztöne“, Januar 07)

Annette Hermeling, Flöte, und Judith Lehrig-Stampa, begleitet von der Pianistin Bettina Pfeiffer, bestachen durch virtuoses Spiel, etwa im Concertino für Flöte und Klavier von Cécile Chaminade, im Trio für Flöte, Oboe und Klavier von Madeleine Dring, oder in „Not just a place“ von Cecilia McDowall.
(Bonner Generalanzeiger zu „Weibermusik“, Mai 2006)

Schon in der Pause und erst recht am Ende überschlugen sich die Zuhörer vor Begeisterung. Die Gäste schwärmten, wie einfühlsam und perfekt aufeinander abgestimmt Flötistin Annette Hermeling, Pianistin Bettina Pfeiffer und Oboistin Judith Lehrig-Stampa musizierten, und vor allem über die tatsächlich „ganz andere Astrid Lindgren“, die Sabine Schönfeldt präsentierte.
(Allgemeine Zeitung, Rhein Main zu „Astrid Lindgren“, März 2006)

Die ungewohnte kurzweilig fesselnde Kombination aus tief anrührenden Momentaufnahmen und Werken aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen kam bestens an. Tityre versteht sich auf diesen besonderen Hörgenuss.
(Bad Sassendorf zu „Weibermusik“ 2005)

Der kurzweilige Wechsel zwischen Text und temperamentvoller Musik dreier Instrumentalistinnen ließ …“Überwirkliches“ erahnen. Immer wieder überzeugte Judith Lehrig-Stampa durche warme Klangfarbe und nahezu endlos anmutenden Atem. Die sehr grazil betonten Flötensoli von Annette Hermeling machten Lust, sich mit diesen interessanten, leider weniger bekannten Stücken zu beschäftigen. Die exzellente Klavierbegleitung von Bettina Pfeiffer rundete das Terzett ab.
(Rheinische Post zu „L`après -midi à Paris“, November 2004)

Das Ensemble Tityre rückte im Schauspielhaus Astrid Lindgren ganz nah… Dass das so eindrücklich wie würdevoll gelang, war vor allem Sabine Schönfeldts sensiblem Agieren zu danken, die den knorrigen Humor, die Bitterkeit und eben auch die herzliche Wärme der betagten Autorin in einem mehrteiligen Selbstgespräch konzentrierte… Das Programm des Ensembles fesselte und wurde vom Publikum mit Beifall und Bravi bedacht.
(Kieler Nachrichten zu „Astrid Lindgren“, Februar 2004)